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Nimm Dir ein Volume oder Wie fügt man ein EBS Volume seinem EC2 Server hinzu?

Man stolpert manchmal über die einfachen Dinge des Lebens. Daher soll es in diesem kleinen Beitrag mal kurz darum gehen, wie man denn ein EBS Volume zu seiner laufenden EC2 Instanz hinzufügt. Wozu? Nun Du diesen Artikel liest, gibt es schon einmal einen Use Case von Deiner Seite :-) Ansonsten z.B. für mehr Speicher, den man benötigt oder weil man eine Datenpartition haben möchte, von welcher man regelmäßig Snapshots erstellen kann.

Nun bevor wir die Festplatte in der Cloud einhängen können, müssen wir Sie erzeugen. Dazu ist es wichtig z.B. über die AWS Management Konsole die entsprechende Festplatte in der richtigen Region und der richtigen Availability Zone zu erstellen, sonst kann ich sie nicht meiner laufenden Instanz hinzufügen.

Abb. 1 - Richtige Avalibility Zone gewählt

Abb. 2 - Falsche Avalibility Zone gewählt

Nachdem dies geschehen ist muss ich nur noch über den “Attach Volume” Button den Vorgang starten und die entsprechende Instanz auswählen.

Abb. 3 - Festplatte einer Instanz zuordnen

Abb. 4 - Zuordnung mit Details für das Einhängen

Eingewählt auf meiner EC2 Instanz geht es nun darum die Festplatte nutzbar zu machen. Dazu muss die Festplatte zunächst einmal formatiert werden.

Dabei sind den persönlichen Vorlieben keine Grenzen gesetzt. Empfohlen wird z.B. XFS für konsistente Snpshots für Backups. Es tut aber auch ein EXT4 z.B.

Da wir durch das Attach gleich die Device Bezeichnung mitbekommen haben, ist es einfach die Festplatte zu formatieren:

mkfs -t ext4 /dev/sdg

Danach müssen wir dann die Festplatte nur noch mounten:

mkdir -p /mnt/meineDaten
mount /dev/sdg /mnt/meineDaten

Das war es schon :-) Nun kann ich Daten auf meine neue Festplatte schreiben und ggf. Backups erstellen oder was mir auch sonst noch damit vorschwebt.

Also viel Spaß beim EBSen!

    • #aws
    • #dev
    • #basic
  • Vor 8 Monaten
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Techniken für ein schnelles Mobile Development

Die Akzeptanz der mobilen Endgeräte schreitet mit den Jahren immer weiter voran. Apple hat mit dem iPhone und dem komplexen ITunes Contentsystem etwas einzigartiges erreicht. Ein Meilenstein und ein neues Zeitalter für die gesamte mobile Industrie. Mit Android und Windows Phone scheinen sich nun langsam alle Teilnehmer der nächsten Jahre aus dem Markt versammelt zu haben. Doch wie sieht es mit den Nutzern aus? Nun wenn man sich einmal die Zahlen des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) anschaut, dann kommt man allein im Jahr 2011 auf 10 Millionen Smartphones und 1.5 Millionen verkaufter Tabletts in Deutschland. Wobei laut Studie 94% der 10-18 jährigen bereits ein Smartphone besitzen. Und schauen wir uns in der Bahn, im Bus oder auf Konferenzen um, so hat die digitale Welt längst einzubehalten in unseren Alltag. 

Die Unternehmen sehen sich Zunehmens im Zugzwang und müssen Mittel und Wege finden Ihren Mitarbeitern und Kunden die Produkte und Daten des Unternehmens möglichst sicher und effizient anbieten zu können. Doch was geschieht, wenn man viele Plattformen unterstützen muss? Sollten die Anwendungen nativ programmiert werden? Oder doch lieber traditionelle Wege gehen? Nun darüber streitet man noch. Fakt ist, dass viele Nutzer Anwendungen lieber über einen Store installieren, wie immer der auch im Hause des Anbieters heissen mag. Eine Webseite zu öffnen und einen Link anzulegen missfällt vielen Benutzern momentan noch. Dies könnte sich auch mit der Zeit ändern, denn viele der jüngeren Internetnutzer benutzen bereits für E-Mail ausschließlich den Browser ihres Vertrauens. Ein weitere Fakt ist, dass man im Moment noch native Apps entwickeln muss, um die volle Kraft der Plattform entfalten zu können. Wenn Sie also mit dem Gedanken an ein ressourcen-fressendes Spiel liebäugeln, dann sollten Sie wohl doch eher eine native App für jede Plattform entwickeln. Dadurch wird der Aufwand zur Pflege und Wartung der entwickelten Apps natürlich deutlich größer. Und ggf. brauchen Sie noch externes Know-how, da Sie vielleicht nur Kapazitäten und Spezialisten für eine Plattform im Hause haben. Dies alles führt zu der Frage nach Techniken, wie man möglichst viele Plattformen mit möglichst wenig Aufwand bedienen kann und den Benutzern immer dasselbe Gefühl der Anwendung vermittelt.

Einen Weg dies zu tun, hat sich das IBM CIO Lab Mobile Innovation überlegt und hat diesen auch beschritten. Ziel des Projektes war es den internen Benutzern einen möglichst sichere Art und Weise den Datenaustausch untereinander zu ermöglichen. Dieses Vorhaben beinhaltete ferner Portable Lösungen für Web, Android, BlackBerry und iOS Plattformen. Für sich genommen eine enorme Aufgabe, denn man benötigt für nahezu jede Plattform einen Spezialisten. Daher kam die  Idee der Nutzung von HTML5 und CSS auf. Es sollte eine Server-seitige Lösung geschaffen werden, die es dem Team ermöglicht alle Endgeräte mit den entsprechenden Daten und auch mit dem Layout dynamisch zu bedienen. Dazu evaluierte das Team zunächst unterschiedliche OpenSource Technologien und setzte sich mit den eigenen Experten zusammen. Nach Abschluss der Evaluationsphase wurden als Komponenten für die Architektur die folgende Technologien auserwählt:

• Play Framework

• Apache HTTP Server

• Apache ActiveMQ

• Apache CouchDB

• PhoneGap

• Dojo

• Dojo mobile

Apache AcitveMQ wurde dabei für die Konvertierungspipeline der Dokumente eingesetzt, denn jedes Dokument soll mit Metadaten und Vorschau and die Clients übermittelt werden, sowie unabhängig vom Originalformat auf dem Endgeräten genutzt werden können. Damit die Clients immer korrekt bedient werden, hat sich das Team das WURFL-Projekt zu nutze gemacht. Das WURFL-Projekt bietet eine Datenbank für mobile Endgeräte. In dieser Datenbank stehen technische Details zu den Endgeräten, so dass man die Inhalte in der richtigen Auflösung gerendert an die User schicken kann. Während der Entwicklungsphase fokussierte sich das Team darauf den “Single data/multiple”-CSS-Ansatz konsequent umzusetzen. So waren z.B. für unterschiedliche iOS Geräte oftmals nur geringfügige Änderungen durchzuführen. Durch die Benutzung von PhoneGap war es möglich native aussehende Apps direkt aus HTML und CSS Quellen zu erstellen/paketieren. PhoneGap unterstützt dabei die folgenden Plattformen iOS, Android, Blackberry, Windows Phone, Palm WebOS, Bada und Symbian. Ferner ist durch das eigene PhoneGap Framework z.B. das Ansteuern von Hardware (z.B. die Kamera) auf unterschiedlichen Plattformen einheitlich durch JavaScript Funktionen möglich. Die Entwicklung von neuen Features und das Bugfixen benötigt unter diesem Ansatz nur noch 90 Prozent der Zeit und das Verteilen auf alle Zielplattformen nur noch 10 Prozent. 

Mit diesem Ansatz und den neu aufkeimenden Tools oder bereits etablierten Tools wie z.B. auch Appcelerator Titanium ist deutlich die Tendenz und der Bedarf zu erkennen mit möglichst wenig Implementierungsaufwand, möglichst viele Plattformen und Endgeräte zu versorgen. 

Wir werden sehen, was die Zukunft bereit hält und welche Vorgehensweise der Nutzer akzeptiert. Auf jeden Fall ein spannendes Projekt.

Quellen:

[1] IBM developerWorks http://goo.gl/6AUBY

    • #dev
    • #ibm
  • Vor 10 Monaten
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Einmal James Bond sein?

RedPhone könnte auch aus der Welt der Spione und Agenten stemmen, ist aber in Wahrheit ein Android Programm zu sicheren Kommunikation. Das ist bisher noch nichts so spannendes. Interessanter wird es da schon, wenn man weiß, dass es sich hier nicht um E-Mail, VPN oder ähnliches handelt, sondern um Telefonie! Das ganze Projekt stammt aus dem Hause Twitter und ist in der Version 0.5 mit 10,000 - 50,000 Downloads im Google Play Store verfügbar. Dabei funktioniert das Telefonieren entsprechend einfach, wie man es auch seit der Erfindung des Telefons kennt {Anrufen, Abnehmen, Sprechen}. Twitter nutzt dabei für die Verschlüsselung ZRTP oder auch Zfone, welches von Phil Zimmermann im Jahr 2006 für die VoIP-Telefonie entwickelt worden ist und seinen Einzug auch in die Hardware von namhaften Herstellern geschafft hat. Der Akku wird durch die App nur minimal belastet, da die Erreichbarkeit auch im Standby-Betrieb durch Push-Benachrichtigung gewährleistet wird. Ebenso wurden Anpassungen für die Verwendung der Software in mobilen Netzwerken vorgenommen, wie z.B. die Nutzung spezieller Audio Codecs und Buffer Algorithmen. 

Neben dieser sicheren Kommunikation bietet Twitter auch noch TextSecure an. Mit dieser App können sich Benutzer verschlüsselte Textnachrichten schicken. 

Twitter dreht also weiter auf im Sicherheitsbereich und bietet immer mehr Agentenspielzeug an :-) Dies ist aber gerade im Zuge der letzten Facebook Enthüllungen bzgl. des Mitlesens und automatisierten Durchsuchens der Chats der Nutzer auch sehr vorbildlich.

    • #dev
    • #github
  • Vor 10 Monaten
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